(4) "ICH BIN
  … und du darfst
      es auch sein"

Bevor große Philosophen bemüht
werden, um zu klären 'wer ich bin'
– und vielleicht sogar 'wie viele'–
fällt es vergleichsweise leicht
festzustellen, dass ich bin; dass
ich ein Sein habe. Sage ich: "ICH
BIN", so setze ich meine ganze
Seinskraft ein; das einzig wirkliche
Kapital über das ich sicher verfüge.
Diese Seinskraft – das ICH BIN –
ist mein Göttliches Erbe.

   Der Göttliche Funken

In unserem Herzen gibt es einen
energetischen Punkt. Dieser
bleistiftspitzengroße Punkt im
oberen Teil des Herzens ist sehr
viel heißer als seine Umgebung.
Herzspezialisten haben Respekt
vor ihm, wenn sie auch keine Er-
klärung für das Phänomen haben.














Dies ist übrigens die Stelle, auf
die wir automatisch deuten, wenn
wir "ICH" sagen.

Dieser heiße Punkt ist der göttliche
Funken in jedem Menschen. Es ist
der Sitz unseres Zentrums, der
Seele. "Denn wo Gott ist, da ist
deine Seele und wo Deine Seele ist,
da ist Gott", so hat schon vor 700
Jahren Meister Eckhart seine
Vision der Einheit von Gott und
Mensch beschrieben.

Hier bündelt sich die Kraft des
gesamten Universums, die
Liebeskraft. Dies ist der Punkt vom
dem aus Jesus die berühmten "ICH
BIN – Worte" sprach. Hier ist das
"Licht der Welt" und dieses Licht
"zeigt uns den Weg" nach Hause.
Er hat uns damit unsere wahre
Größe aufgezeigt und uns zur
Nachfolge aufgefordert.















Vor 700 Jahren war es noch ketzerisch
sich Gott so nahe zu denken.

Und heute? Aus falsch verstandenem
Respekt vor dem großen Meister
scheuen viele diese wahren Wunder-
worte so zu verwenden, wie es
Jesus uns gezeigt hat.

Dabei steht es uns doch frei, jedes
Göttliche Attribut zu manifestieren.
"ICH BIN Liebe" – "ICH BIN Licht" –
"ICH BIN Vertrauen" – "ICH BIN
Freude" …

Das ist ein herzerfrischender, re-
spektvoller Umgang eines Menschen
mit sich selbst – und damit auch mit
dem Nächsten. Er ist Teil des Neuen
Seins
, auf das die Welt so sehnlich
wartet.

Dieses Buch erlaubt den Einstieg in
eine Neue Zeit, ins Neue Sein.


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